outputMit Ruhestandsrede per KI generiert
Liebe Ute,
liebe Taktgeberin,
schön, dass wir heute alle hier zusammenstehen – und ja, ich sage bewusst „stehen“,
denn wer dich kennt, weiß:
Mit dir bleibt man selten lange sitzen.
38 Jahre bist du nun bei uns.
Seit 1988.
Das ist mehr als eine Zahl.
Das ist eine Landschaft.
Mit Anstiegen, Abfahrten, Gegenwind und Rückenwind.
Und ganz schön vielen Kilometern in Führung.
Du hast 1988 im Vertrieb angefangen.
Damals war Faxen noch modern und man sprach von „EDV“.
Du hast nicht lange gefremdelt, du hast gestaltet.
1994 hast du den Innendienst aufgebaut.
Kein kleines Versprechen, sondern eine handfeste Werkstatt, in der Prozesse geschliffen, Abläufe sortiert und Menschen zusammengebracht wurden.
2002 dann die Leitung der Key-Accounts.
Große Kunden, große Erwartungen, große Ruhe im Sturm – das warst du.
Und 2014 der Schritt in die Geschäftsleitung.
Kein Titel zum An-die-Tür-hängen.
Sondern Verantwortung, die du getragen hast, wie du alles trägst:
Klar, fair, ohne Umwege, und mit einem Satz, der meistens anfing mit „Lasst uns das mal auf den Punkt bringen.“
2019 hast du die flexiblen Arbeitszeiten auf die Schiene gesetzt.
Wie viele Kalender, Familien, Pendelwege und Morgenmuffel du damit entknotet hast, wissen nur die Götter der Produktivität.
Wir wissen:
Es war überfällig.
Und du warst diejenige, die es umgesetzt hat.
Nicht nur als Idee,
sondern als Realität, die bis heute wirkt.
Wenn ich dich in einem Satz beschreiben müsste, dann so:
Du hast den Mut zur Entscheidung.
Du bist fair.
Du redest klar.
Und du förderst Vielfalt – nicht als Schlagwort, sondern als Praxis.
Du hast die Türen nicht nur aufgelassen,
du hast Schwellen abgebaut.
Dein Spitzname war kein Zufall: die Taktgeberin.
Du hast Teams zusammengeführt, Rhythmen gefunden,
unser Metronom eingestellt, wenn der Puls zu hoch ging.
Und wenn es sein musste, hast du auch mal gestoppt.
Im allerbesten Sinn.
Apropos stoppen:
Ich komme nicht um die eine Szene herum,
die dir wahrscheinlich schon die ganze Woche hinterherwinkt.
Budgetrunde.
Hitzig.
Seitenlange Excel-Exegese.
Und du holst – wie aus einem anderen Jahrhundert – eine alte Stoppuhr raus.
„Wir diskutieren seit 47 Minuten ohne Ergebnis. Ab jetzt nur noch Lösungen in 60 Sekunden.“
Du hast gelächelt.
Und zehn Minuten später stand der Plan.
Nicht perfekt, aber handfest.
Und später war er sogar ziemlich genial.
Diese Stoppuhr war nicht nur ein Gag.
Das war dein Prinzip in Metall:
Zeit nicht vergeuden.
Menschen fokussieren.
Entscheiden, statt sich im Vielleicht zu verirren.
Und gleichzeitig:
Nie hart gegen Menschen, immer hart in der Sache.
Du hast Widerspruch ausgehalten.
Du hast andere stark gemacht.
Du hast dich entschuldigt, wenn etwas schiefging – und dich vor dein Team gestellt, wenn der Wind von vorne kam.
Ich erinnere mich an viele Momente, in denen ein schwieriger Kunde am Telefon war – und du hast dir zuerst Namen und Kontext geben lassen.
„Lassen Sie mich kurz zusammenfassen“, hast du gesagt.
Dann kam deine berühmte Drei-Schritte-Linie:
Was ist passiert?
Was braucht es jetzt?
Wer macht was bis wann?
Du hast Konflikte nicht überspielt,
du hast sie sortiert.
Und du konntest lachen.
Über dich selbst.
Über die Absurditäten des Tagesgeschäfts.
Über die PowerPoint-Folie 37, die wieder keiner erklären konnte.
Ute, du bist nicht nur an Ergebnissen zu messen.
Sondern an dem Klima, das du geschaffen hast.
Ein Klima, in dem klare Worte nicht verletzen, sondern Orientierung geben.
In dem unterschiedliche Perspektiven nicht stören, sondern etwas vervollständigen.
In dem jemand in der dritten Reihe sagen kann „Ich sehe das anders“ – und danach immer noch gerne in deine Bürotür reinschaut.
Viele hier haben Sätze von dir im Ohr, die wir jetzt mitnehmen.
„Fokus schlägt Fleiß, wenn der Fleiß im Kreis läuft.“
„Vorher reden spart hinterher reparieren.“
„Am Ende muss ein Mensch damit arbeiten können – nicht nur ein Prozessdiagramm.“
Und weil wir hier nicht nur Bilanz ziehen, sondern auch Danke sagen:
Danke für 38 Jahre Verlässlichkeit.
Danke für die Geduld, wenn andere zum dritten Mal die gleiche Frage stellten.
Danke für die Ungeduld, wenn wir uns zu lang im „Man-könnte-mal“ aufhielten.
Danke für deinen Humor, der oft leise kam und lange wirkte.
Danke für deinen Blick für die, die sich selbst nicht in den Vordergrund stellen.
Danke dafür, dass du Talente gesehen hast, bevor sie es selbst taten.
Deine Karriere-Etappen liest man wie Kapitel,
aber gelebt hast du sie wie eine Reportage:
dicht dran, mitten drin, ohne Filter.
Die großen Projekte – ja.
Aber auch die kleinen Gesten.
Der Kaffee morgens in der Küche, an dem aus „Mahlzeit“ eine Lösung wurde.
Das Nachfassen nach einem Vortrag:
„Was hat dich verunsichert an der Folie? Komm, wir gehen das kurz durch.“
Die kurze Sprachnachricht um 19:04 Uhr:
„Mach Schluss für heute, das kann bis morgen warten.“
Das sind die Fäden, aus denen Kultur gewebt ist.
Es passt, dass du privat Rennrad fährst.
Wer dich einmal an der Mosel gesehen hat, weiß:
Du rollst nicht, du findest Linien.
Du weißt, wann man rausnimmt und wann man steht.
Und wenn der Berg kommt, dann kurz in den Wiegetritt,
nicht um zu glänzen,
sondern um anzukommen.
Und während andere abends Netflix fragen, was als Nächstes passiert,
fragst du dein Notizbuch.
Weil in dir Krimis entstehen.
Mit Schauplätzen, die man riechen kann.
Mit Figuren, die atmen.
Du hast nie daraus ein Geheimnis gemacht, dass du Geschichten liebst.
Und eigentlich, Hand aufs Herz,
hast du hier auch Geschichten geschrieben.
Nur hießen sie Projekte.
Oder Teams.
Oder: Wir.
Und jetzt?
Jetzt kommt ein neues Kapitel.
Nicht im Kalender, sondern im Kopf.
Rennradfahren an der Mosel – mit dem guten Gefühl, dass du nicht um 16 Uhr zurück sein musst, weil noch ein Call ansteht.
Barista-Workshops – endlich Zeit, den Mahlgrad nicht nur „grob“ oder „fein“ zu nennen, sondern „fast richtig“.
Wochenmarkt-Touren – ohne Eile, mit Gesprächen am Käsewagen, die länger dauern dürfen.
Und das Schreiben – jetzt nicht mehr zwischen zwei Terminen eingezwängt,
sondern mit Raum für die eine Szene, die schon seit Jahren in dir wartet.
Damit du nicht mit leeren Händen losfährst, gibt es von uns zwei kleine Dinge mit großem Herzen:
Ein personalisiertes Rennrad-Trikot – damit dich der Rückenwind schon von Weitem erkennt.
Und ein Notizbuch für deinen ersten Krimi – damit die Figuren wissen, wo sie wohnen.
Wir wissen natürlich,
du gehst nicht von heute auf morgen aus unseren Köpfen.
Denn vieles hier trägt deine Handschrift.
Der Innendienst, der nicht nur funktioniert, sondern atmet.
Die Key-Account-Strukturen, die halten, wenn es zieht.
Die Flexzeiten, die vielen helfen, ihr Leben runder zu leben.
Und eine Geschäftsleitung, die gelernt hat,
dass Stärke und Zuhören keine Gegensätze sind.
Man sagt ja gerne, niemand sei unersetzlich.
Stimmt.
Aber manche sind unverwechselbar.
Und das bist du.
Wenn wir dich fragen würden,
was du uns zum Abschied mitgeben willst,
kann ich mir vorstellen, du würdest nicht in Rührung ausbrechen,
sondern die Stoppuhr zücken und sagen:
„Drei Dinge, dann feiern wir.“
Also erlaube ich mir, dich zu zitieren – und vielleicht ein bisschen zu ergänzen:
Erstens:
Entscheidet.
Die Welt wird nicht einfacher, wenn wir länger warten.
Zweitens:
Seid fair.
Auch, wenn es nicht rechnet – es zahlt immer zurück.
Drittens:
Sprecht klar.
Vermeidet Nebel, lasst Puffer.
Und viertens, das gehört jetzt von mir dazu:
Vergesst nicht, dass wir Menschen sind.
Wir leisten besser, wenn wir gut miteinander sind.
Ute, du verlässt heute die Bühne, aber nicht die Musik.
Dein Takt bleibt.
Und wenn wir in ein paar Wochen in einer Sitzung merken, dass wir wieder 47 Minuten diskutieren, ohne Ergebnis,
dann wird irgendwo im Raum eine unsichtbare Stoppuhr klicken,
und jemand wird sagen:
„Nur noch Lösungen in 60 Sekunden.“
Und wir wissen, wem wir das verdanken.
Du gehst mit einem Rucksack, der leicht ist.
Weil du nichts verpasst hast.
Du hast keinen Applaus gesammelt, du hast Vertrauen gebaut.
Du hast keine Heldenreisen erzählt, du hast Teams möglich gemacht.
Für deinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir dir –
und das kommt von Herzen und ohne Floskel:
Möge dir Rückenwind den Berg hoch helfen,
die Muse dich beim Schreiben küssen
und der Espresso immer perfekt gelingen.
Auf viele neue Kapitel.
Auf kluge Wendungen.
Auf überraschende Pointen.
Und auf Ruhe, die nicht stillsteht, sondern Platz macht.
Wenn du uns fragst, was wir uns wünschen:
Dass du ab und zu eine Postkarte schickst.
Vielleicht mit dem ersten Buchtitel.
Vielleicht mit einem Fleck Espressopulver drauf.
Und wenn dich mal die Szene festhält, die nicht enden will,
dann komm vorbei.
Wir haben hier noch Menschen, die gerne in 60 Sekunden Lösungen suchen.
Liebe Ute, danke für alles, was war.
Dank dir ist vieles, was ist.
Und vieles, was kommt, wird leichter fallen, weil du den Weg bereitet hast.
Jetzt gilt:
Helm auf, Stift gespitzt, Siebträger eingerastet.
Und los.
Auf dich. Auf die Taktgeberin. Auf den Ruhestand, der keiner ist – nur ein anderes Tempo.